Umbruch im globalen Kapitalismus. Abstieg der G7-Metropolen – Aufstieg der Schwellenländer

Friedenspolitische Aktivitäten im Sinne einer gerechten Welt bedürfen fundierter sozialwirtschaftlicher Kenntnisse. 1990 gründeten kritische Menschen aus dem Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie aus den Gewerkschaften in München das isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. Seitdem sind zahlreiche, wertvolle Studien und Berichte durch dieses Institut veröffentlicht worden [1].

Im April 2015 erschien die Studie Umbruch im globalen Kapitalismus. Abstieg der G7-Metropolen – Aufstieg der Schwellenländer.

Diese Studie beschäftigt sich mit den Veränderungen der Lebensbedingungen bedingt durch die neoliberale Globalisierung. Die aktuellen Strukturen des globalen Kapitalismus, die transnationalen Verflechtungen, das Anschwellen der Finanzmärkte sowie die wachsende soziale Ungleichheit werden dargestellt. Gesondert werden die Entwicklungen in den BRICS-Ländern und deren Bedeutung für die Weltordnung unter friedenspolitischen Aspekten untersucht. Aus der umfassenden Analyse ergeben sich unter anderem die folgenden Thesen [2]:

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80639 München

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Buchempfehlung: Patriarchat und Kapital; von Prof. em. Maria Mies


„“Bücher sind wie Samenkörner. Manchmal sind sie Früchte des Zorns und entstehen aus sozialen Bewegungen. Man wirft sie hinaus in die Welt und weiß nicht, ob und wo der Samen aufgeht. Patriarchat und Kapital entstand aus der internationalen Frauenbewegung.

Dieses Buch ist ganz überwiegend eine Frucht des Zorns. Zorn darüber, dass auch in den sogenannten fortschrittlichen Ländern Frauen Opfer von Diskriminierung und Gewalt sind. Wir Frauen trugen diesen Zorn auf die Straßen. Wir kämpften gegen den Abtreibungsparagraphen §218, gegen die Ungleichbehandlung von Frauen am Arbeitsplatz, in der Bildung, in Wirtschaft und Politik. Vor allem kämpften wir gegen die Gewalt der Männer gegen Frauen in jeglicher Form, sei es durch Vergewaltigungen, im Rahmen häuslicher Gewalt, in der Bildung und in den Medien.

Wir fragten, warum Männer Frauen auf der ganzen Welt so schlecht behandeln, obwohl sie doch Söhne von Frauen, Müttern sind. Wir hatten anfangs noch keinen rechten Begriff für das System, in dem Gewalt gegen Frauen als »normal« gilt. Ich schrieb Patriarchat und Kapital aber nicht nur aus Zorn. Ich wollte die Geschichte dieses frauenfeindlichen Systems, seine tieferen Entstehungsursachen und seine verschiedenen Manifestationen erforschen. Mir war klar, dass Zorn zwar wichtig ist, dass er uns aber ohne theoretische Begründung nicht zu einer Veränderung dieses Systems führen würde. Vor allem fehlten uns damals die richtigen Begriffe, um dieses System zu benennen. Wir nannten es »sexistisch«, »frauenfeindlich«, alles Begriffe, die das Ganze nicht erfassen. Ich suchte nach einem solchen umfassenden Begriff: Für mich war und ist »Patriarchat» der richtige Begriff. Ich entdeckte ihn jedoch nicht, indem ich viele Bücher las, sondern durch meine Erfahrungen in Indien, einem der ältesten der patriarchalen Länder der Welt überhaupt. [……]““

Das Buch „Patriarchat und Kapital“ von Prof. em. Maria Mies, das ich als eine besonders wertvolle Zusammenfassung ihrer aus dem gesellschaftlichen Kampf hervorgegangenen theoretischen und praktischen Erkenntnisse erachte, wurde bereits vorgestellt und empfohlen [1]. Dieses Buch war lange vergriffen und ist erfreulicherweise neu aufgelegt worden. Der oben zitierte Text sowie die folgenden Abschnitte sind Auszüge aus dem Vorwort der neuen Auflage und werden mit freundlicher Erlaubnis des Verlages wiedergegeben.

Weiterlesen: Patriarchat und Kapital2

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[1]  Patriarchat und Kapital1

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Patriarchat und Kapital
Prof. em. Maria Mies
bge-verlag München 2015
ISBN 978-3-945432-01-3


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Titel der englischen Ausgabe:
Patriarchy and accumulation on a world scale: women in the international division of labour.
1986; Zed Books London; neue Auflage 2014

Buchempfehlung: Patriarchat und Kapital. Frauen in der internationalen Arbeitsteilung; von Prof. em. Maria Mies

Nachts streuten wir in der Kälte unsere Herzen,
und der Frühling gedieh am nächsten Tag. [1]


Es gibt Menschen, deren Denk- und Lebensweise die Grundlagen der kapitalistischen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse gefährdet. Viele lassen sich kaufen, zähmen und als Komplizen in das nationale und internationale System der Unterdrückung und Ausbeutung eingliedern. Einige kämpfen ein Leben lang für grundlegende Veränderungen im Sinne der Ehrfurcht vor den Lebewesen und der Natur. Zu den letzteren gehört Prof. em. Maria Mies [2].

Eine verständlich geschriebene, zum Nachdenken und Handeln einladende Zusammenfassung ihrer aus Praxis sowie aus Lehre und Forschung gewonnenen Erkenntnisse liefert ihre Schrift „Patriarchat und Kapital. Frauen in der internationalen Arbeitsteilung“ [3]. Ihre nationalen sowie internationalen Tätigkeiten und Verbindungen verhalfen ihr, einen breiten Blickwinkel bei der Erarbeitung der Hintergründe der ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Probleme unserer Zeit zu erlangen und nach gründlichen Lösungen zu suchen [4].

Das Buch wurde vor dem Zerfall der Warschauer Vertragsorganisation, vor den NATO-Kriegen gegen Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen, vor der weltweiten Ausdehnung der das Leben verachtenden neoliberalen Globalisierung sowie vor dem Schwindel erregenden Anwachsen des militaristischen Denkens und Handelns in Deutschland geschrieben. Es liefert eine gute Grundlage, diese Entwicklungen zu durchleuchten und zu bekämpfen.

Weiterlesen:
https://amirmortasawi.files.wordpress.com/2015/06/patriarchat-und-kapital1.pdf

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Maria Mies: Patriarchat und Kapital. Frauen in der internationalen Arbeitsteilung
aus dem Englischen übersetzt von Stefan Schmidlin
fünfte Auflage; 1996; Rotpunktverlag Zürich

Eine weitere Auflage ist für 2015 vorgesehen.

Titel der englischen Ausgabe:
Patriarchy and accumulation on a world scale: women in the international division of labour.
1986; Zed Books London; neue Auflage 2014

Buchempfehlung: Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt; von Maria Mies; mit einem Beitrag von Claudia von Werlhof

„Es gibt Zeiten, in denen Dinge von ungeheuren Dimensionen geschehen, dass man oder frau kaum noch die Wahl hat, womit er oder sie sich beschäftigt. Man muss sich damit beschäftigen. Aber diese Beschäftigung selbst kann nicht beliebig sein. Sie muss der Dimension der bestehenden Probleme entsprechen, ihr adäquat sein, zumindest versuchen, es zu sein. Die bisherige alte Art, mit den Dingen umzugehen, reicht nicht mehr aus. Das wäre so, als würden die Menschen an einem Strand grundsätzlich nur in Richtung Land schauen. Das ist so lange kein Problem, bis sich hinter ihnen nicht hochhaushohe Tsunami-Wogen aufzutürmen beginnen. So ist es mit uns heute. Wir müssen uns endlich umdrehen, um zunächst einmal zu sehen, zu erkennen, d.h. auch anzuerkennen, was auf uns zukommt. Als zweites wäre zu untersuchen, warum das der Fall ist. Drittens wäre zu überlegen, was noch getan werden kann. Das Vierte ist, es auch zu tun.““, schrieb einst Prof. em. Claudia von Werlhof [1].

Weder diese Aussage noch das vor ca. 10 Jahren erschienene Buch von Prof. em. Maria Mies „Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt“ [2] haben an Aktualität verloren.

Im Vorwort dieses Buches stellt die Autorin die Frage: „Kriegsbücher haben wieder Konjunktur. Hat es dann noch Sinn, ein weiteres Buch über die Neuen Kriege zu schreiben? Welche Fragen wurden bisher noch nicht diskutiert?
Für mich war der Grund, dieses Buch zu schreiben die Feststellung, dass die tieferen Ursachen für diese Kriege und die Frage der kausalen Zusammenhänge zwischen der neoliberalen, globalen Wirtschaftspolitik und der neuen Kriegspolitik zu wenig erörtert wurden. Die Zentralthese des Buches ist es daher, dass neoliberale Globalisierung zum Krieg führt, und umgekehrt, dass Kriege diese Globalisierung weiter befördern sollen.“

weiterlesen: Krieg ohne Grenzen

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Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt
von Maria Mies
mit einem Beitrag von Claudia von Werlhof
zweite, unveränderte Auflage; 2005; Köln; PapyRossa Verlag
ISBN: 3-89438-286-4

Ukraine im Visier. Russlands Nachbar als Zielscheibe geostrategischer Interessen

„Wohin ich auch gehe,
spreche ich diesem und jenem ins Ohr,
sogar im Gedränge der Straße,
vom Licht,
vom Licht …“ (1)

Mitten im Getöse deutscher Militaristen beleuchtet der Sammelband „Ukraine im Visier. Russlands Nachbar als Zielscheibe geostrategischer Interessen“ (2) die geschichtlichen, wirtschaftlichen, sozialpolitischen und geostrategischen Aspekte der Entwicklung in der Ukraine. Ein besonderer Bestandteil des Buches ist die Bearbeitung der Berichterstattung in deutschen Medien. Die sorgfältig aufgeführte, über 40 Seiten zählende Quellenangabe lädt den Leser ein, sich mit dem Thema vertiefend auseinanderzusetzen.

(1)
Fereydoun Moshiri: Ich spreche vom Licht
https://amirmortasawi.wordpress.com/2013/06/10/fereydoun-moshiri-spreche-licht-16110398/

(2)
http://www.selbrundverlag.de/#!ukraine-im-visier/cs2j

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Ukraine im Visier. Russlands Nachbar als Zielscheibe geostrategischer Interessen

Herausgeber: Ronald Thoden, Sabine Schiffer

2014; Selbrund Verlag

ISBN: 978-3-9816963-0-1

315 Seiten

http://www.selbrundverlag.de

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Inhaltsverzeichnis

۞ Eckart Spoo
Vorwort

۞ Reinhard Lauterbach
Gegen Polen, Juden und Russen
Die Geschichte des ukrainischen Nationalismus

۞ Hannes Hofbauer
„Orange Revolution“
Kurswechsel Richtung Atlantik (2005-2005)

۞ Thomas Immanuel Steinberg
Reiches Land – arme Menschen
Landwirtschaft, Rohstoffe und Industrie

۞ Hannes Hofbauer
Die Krise hinter dem Krieg
Von Armut, sozialen Gegensätzen und vermeintlichen Auswegen

۞ Jürgen Wagner
Der lange Arm der EU
Assoziationsabkommen und Expansionspolitik

۞ Kurt Gritsch
Die Folgen der NATO-Entwicklung
Der Ukraine-Konflikt als Konsequenz der NATO-Wandlung vom Verteidigungs- zum Interventionsbündnis

۞ Jochen Scholz
Worum es geht
Die Ukraine-Krise und die geopolitische Konstante auf dem eurasischen Kontinent

۞ Matthias Rude
Die gekaufte Revolution
Einflussnahme von Geheimdiensten, NGOs und Stiftungen

۞ Thomas Eipeldauer
Euromaidan
Vom Sozialprotest zur Hegemonie der äußersten Rechten

۞ Sebastian Range
Blutige Wende
Scharfschützen-Einsatz auf dem Maidan

۞ Susann Witt-Stahl
Daily Terror des Faschismus
Die neue Regierung der Ukraine strebt nach einer Gesellschaft ohne (linke) Opposition

۞ Thomas Eipeldauer
Im Griff der Oligarchen
Kontinuität nach dem Euromedian

۞ Sebastian Range
Rückkehr zu Russland?
Über die absehbare Sezession der Krim

۞ Kai Ehlers
Und immer noch die Ukraine
Spielball auf dem Weg zu einer multipolaren Welt

۞ Christoph Jehle
Da stimmt etwas nicht
Der Absturz des Fluges MH17 über der Ostukraine bleibt voller Rätsel

۞ Peter Vonnahme
MH17 – Der Glaubwürdigkeits-GAU
Zwischen Vasallenpolitik und willfährigen Medien

۞ Volker Bräutigam
Herrschaft beginnt bei der Sprache
Über den Missbrauch des Begriffes OSZE-Militärberater in den Nachrichtensendungen von ARD-aktuell

۞ Sabine Schiffer
Einspruch unerwünscht
Kritische Stimmen in der Ukraine-Berichterstattung

۞ David Goeßmann
Berichterstattung mit Schlagseite
Halbwahrheiten, Doppelstandards und Schweigen

۞ Anhang

Imagine: living in a socialist USA

Imagine: living in a socialist USA

Editors: Frances Goldin, Debby Smith, Michael Steven Smith

HarperCollins Publishers, New York, 2014

ISBN: 978-0-06-230557-2

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“This book was Frances Goldin’s idea. She said to us, “I’m eighty-eight years old. I want to do two things before I die: get Mumia Abu-Jamal out of prison and edit a book about what America might be like if it were socialist.”
It is one thing to criticize what is – that’s easy. But to imagine what might be is not. Even Karl Marx didn’t attempt it. But things have changed since the mid-nineteenth century – for better and for worse. …

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Imagine living in a socialist USA

Eurocentrism. Modernity, Religion, and Democracy. A Critique of Eurocentrism and Culturalism. By Samir Amin

Eurocentrism. Modernity, Religion, and Democracy. A Critique of Eurocentrism and Culturalism.
By Samir Amin
Translated by Russell Moore and James Membrez

ISBN: 978-1-906387-78-5
Pambazuka Press, Monthly Review Press, 2011

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“Since its first publication 20 years ago, Eurocentrism has become a classic of radical thought. Written by one of the world’s foremost political economists, this original and provocative essay takes on one of the great ‘ideological deformations’ of our time: Eurocentrism. Rejecting the dominant Eurocentric view of world history, which narrowly and incorrectly posits a progression from the Greek and Roman classical world to Christian feudalism and the European capitalist system, Amin presents a sweeping reinterpretation that emphasises the crucial historical role played by the Arab Islamic world. Through the work, Amin addresses a broad set of concerns, ranging from the ideological nature of scholastic metaphysics to the meanings and shortcomings of contemporary Islamic fundamentalism.

Consistently subversive of the established pieties of the West, this book breaks new theoretical and historiographical ground by outlining a compelling non-Eurocentric vision of world history. This second edition contains a new introduction and concluding chapter, both of which make the author’s arguments even more compelling.”

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read more: Eurocentrism. Modernity, Religion, and Democracy. A Critique of Eurocentrism and Culturalism.

The People’s Spring. The Future of the Arab Revolution. By Samir Amin

The People’s Spring. The Future of the Arab Revolution.
By Samir Amin*
ISBN: 978-0-85749-115-2
Pambazuka Press, 2012

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Reviews **

Adam Hanieh (Development Studies, SOAS):

„Samir Amin has once again demonstrated why he is one of the most original, powerful thinkers on the politics of the Middle East and North Africa. This book outlines a remarkable historical framework for understanding the uprisings that shook the region in 2011 and continue to reverberate through 2012. Amin’s panoramic analysis covers the role of political Islam, the various phases of colonial and imperialist intervention in the region, and the evolution of a wide range of political and social movements. His core argument – that the peoples of the region need to reverse the paralysis of ‚depoliticisation‘ – is presented through a deep appreciation of the region’s development within the world system. A must-read for anyone concerned with the fate of the Arab uprisings!“

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The People’s Spring. The Future of the Arab Revolution.

The Coup. 1953, the CIA, and the roots of modern U.S.-Iranian relations. By Ervand Abrahamian

The Coup. 1953, the CIA, and the roots of modern U.S.-Iranian relations.
By Ervand Abrahamian*
ISBN: 978-1-59558-826-5
The New Press, New York, 2013

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page 2 to 5:

«… Much has been written on the 1953 Coup. Much has also been written on the 1951-53 oil crisis. One could well ask, So why yet another book on the same topics? The aim of the present book is to challenge on two separate grounds the conventional wisdom established by previous works. First, it questions the conventional notion that the British negotiated in good faith, the United States made serious attempts to act as an honest broker, and Mossadeq failed to reach a compromise because of his intransigence – traced invariability to his presumed “psychological makeup” and Shi’i “martyrdom complex”… »

«… The present book counterargues that compromise was unattainable simply because at the very core of the dispute lay the blunt questions of who would control the oil industry – its exploration, production, extraction, and exportation? Would control be in the hands of Iran or the Anglo-Iranian Oil Company – or, possibly, a consortium of large oil companies known at the time as Seven Sisters? For Iran, nationalization meant sovereign control. For the oil companies, Iranian nationalization meant loss of Western control – something deemed unacceptable in the early 1950s. Pseudonationalization – nationalization in form but not in substance, in theory but not in practice – although heralded far and wide as a “fair compromise” by both the British and the Americans was in reality at best a meaningless oxymoron and at worst a deceptive smokescreen. In the years 1951 through 1953 neither the British nor the Americans were in any way willing to accept real oil nationalization.

Second, this book questions the conventional wisdom that places the coup squarely and solidly within the context of the Cold War – within the conflict between East and West, between the Soviet Union and the United States, between the Communist Bloc and the so-called Free World… »

«… This book, by contrast, will try to locate the coup firmly inside the conflict between imperialism and nationalism, between First and Third Worlds, between North and South, between developed industrial economies and underdeveloped countries dependent on exporting raw materials. Since the issue at stake was oil, the book argues the United States had as much invested in the crisis as did Britain. The United States, thus, participated in the coup not so much because of the danger of communism as the repercussions that oil nationalization could have on such faraway places as Indonesia and South America, not to mention the rest of Persian Gulf. Control over oil production did eventually pass from Western companies to local states in the early 1970s, but such a loss was deemed unacceptable in the early 1950s. Some may remain nostalgic for the “good old days” when production, of oil and therefore its price was safe in the hands of the major companies – and thus free from such “irresponsible cartels” as OPEC (Organization of Petroleum Exporting Countries). They would love to save so-called rentier states from the “curse of oil”. Such nostalgia, however far-fetched now, was part and parcel of reality until just before the emergence of campaigns to nationalize oil. And this campaign in the Middle East was spearheaded by Mossadeq.

This book will argue that although the United States and the UK used the language of the Cold War – the dominant discourse of the time – to justify the coup, their main concern was not so much about communism as about the dangerous repercussions that oil nationalization could have throughout the world. It was precisely because of this that many Iranians admired – and continue to admire – Mossadeq. They see him as a national idol, equating him with Gandhi in India, Nasser in Egypt, Sukarno in Indonesia, Tito in Yugoslavia, Nkrumah in Ghana, and Lumumba in the Congo. In the age of anticolonial nationalism after World War II, Mossadeq, together with Gandhi and Nasser, appeared as trailblazers in the Third World. They remain so to the present day… »

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Contents

(page) / subject

(ix) Preface

(xi) Chronology

(xv) Leading Personalities

(1) Introduction

(9) 1. Oil Nationalization
– (9) Origins
– (31) Mossadeq
– (48) Nationalization Campaign
– (64) The Oil Strike
– (74) Premier Mossadeq

(81) 2. Anglo-Iranian Negotiations
– (81) Control
– (108) The Hague (May – June)
– (113) Harriman Mission (July)
– (117) Stokes Mission (August)
– (123) Mission to the UN and the United States (October – November)
– (131) The Seventeenth Majles
– (138) July Uprising

(149) 3. The Coup
– (149) Preparations
– (161) Economic Pressures
– (170) The Coup Plan
– (183) Counterfeit Revolt
– (199) Coverage

(205) 4. Legacy

(227) Notes

(259) Bibliography

(265) Index

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* Ervand Abrahamian (1940 – ) is a leading historian of the Middle Eastern. He was born in Iran and raised in England. Abrahamian received his M.A. at Oxford University and his Ph.D. at Columbia University. He is a distinguished professor of history at the City University of New York.

Further books:

Iran between two revolutions (Princeton University Press, 1982)

The Iranian Mojahedin (Yale University Press, 1989)

Khomeinism (University of California Press, 1993)

Tortured confessions. Prisons and public recantations in modern Iran (University of California Press, 1999)

Inventing the Axis of Evil. The Truth about North Korea, Iran, and Syria (Bruce Cumings, Ervand Abrahamian, and Moshe Ma’oz; 2005)

A history of modern Iran (Cambridge University Press, 2008)

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see also:

CIA Confirms Role in 1953 Iran Coup

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see also:

A conversation with Professor Ervand Abrahamian on the CIA coup of 1953 – Part 1

http://www.ifttv.com/interview-dr-abrahamian-1953-coup-iran/

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see also:

OVERTHROW OF PREMIER MOSSADEQ OF IRAN 1952-1953