Sohrab Sepehri: Wegbeschreibung

Wegbeschreibung

von Sohrab Sepehri (1928-1980)

Übersetzung aus dem Persischen von Afsane Bahar (August 2017)

 

 

Es dämmerte, als der Reiter fragte: „Wo ist das Haus des Freundes?“

Der Himmel hielt inne.

Der Passant schenkte der Dunkelheit der Kieselsteine den Lichtzweig,

den er zwischen den Lippen trug

und zeigte mit dem Finger auf eine Pappel und sagte:

„Vor dem Baum

ist ein Gartenweg, der grüner ist als Gottes Traum,

und dort ist die Liebe so blau wie die Federn der Aufrichtigkeit.

Du gehst bis zum Ende jener Gasse, die hinter der Reife erscheint,

dann biegst du in Richtung der Blume der Einsamkeit,

zwei Schritte vor der Blume

bleibst du bei dem ewigen Springbrunnen der Mythen der Erde stehen,

und eine deutliche Furcht ergreift dich.

In der fließenden Vertrautheit des Raumes hörst du ein Rascheln,

du siehst ein Kind,

das auf eine hohe Kiefer geklettert ist,

um Küken aus dem Nest des Lichtes zu holen,

und du fragst es,

wo das Haus des Freundes ist.“

֎֎֎

Druckversion (mit dem persischen Text): Wegbeschreibung

Sohrab Sepehri: Der Ruf des Anfangs, ندای آغاز

Der Ruf des Anfangs
(aus dem Buch „Der Reisende“; erste Erscheinung 1967)

Wo sind meine Schuhe,
wer hat gerufen: Sohrab?
Die Stimme war bekannt,
so wie die Luft den Körper des Blattes kennt.
Meine Mutter schläft,
Manouchehr und Parvaneh und vielleicht alle Menschen der Stadt schlafen (1).
Die Nacht im Monat Khordad (2) geht seicht wie ein Klagelied
über die Köpfe der Sekunden hinweg.
Und eine kühle Brise fegt meinen Schlaf vom Rande der Decke weg.
Der Duft des Verreisens ist in der Luft:
mein Kissen ist voller Gesang der Schwalben.
Der Morgen wird ankommen
und in diese Wasserschüssel
wird der Himmel verreisen.

Heute Abend muss ich gehen.
Ich, der durch das am weitesten geöffnete Fenster
mit den Menschen dieser Region sprach,
hörte kein Wort über die Eigenschaften der Zeit.
Kein Auge betrachtete verliebt die Erde.
Keiner wurde durch das Erblicken eines Beetes angezogen.
Keiner nahm einen kleinen Häher auf einem Feld ernst.
Wie eine Wolke werde ich traurig,
wenn ich durch das Fenster sehe, dass Houri (3)
die erwachsene Tochter des Nachbarn
am Fuße der seltensten Ulme der Welt
islamisches Recht liest.

Es gibt auch Gegebenheiten,
Augenblicke voller Erhabenheit.
Ich sah zum Beispiel eine Dichterin,
die so sehr mit dem Betrachten des Universums beschäftigt war,
dass der Himmel in ihre Augen Eier legte.
Und einer Nacht der Nächte
fragte mich ein Mann,
wie viel Stunden würde es dauern
bis zum Aufgang der Weintraube.

Heute Abend muss ich gehen.
Heute Abend muss ich den Koffer nehmen,
der für das Hemd meiner Einsamkeit gerade Platz hat,
und in die Richtung gehen,
wo die epischen Bäume sichtbar sind,
jenem weiten Land ohne Worte entgegen,
das ständig nach mir ruft.
Jemand hat wieder gerufen: Sohrab!
Wo sind meine Schuhe?

***

Erläuterungen:
(1) Hier sind die Schwester des Dichters, Parvaneh, und sein Bruder, Manouchehr, gemeint.
(2) Khordad ist der Name des dritten Monats im iranischen Sonnenjahr und dauert von 22. Mai bis 21. Juni.
(3) Houri ist ein Mädchenname und bedeutet Huri oder Paradiesjungfrau.

***

Leben und Werke von Sohrab Sepehri

***

ندای آغاز

کفش هایم کو
چه کسی بود صدا زد : سهراب ؟
آشنا بود صدا مثل هوا با تن برگ
مادرم در خواب است
و منوچهر و پروانه و شاید همه مردم شهر
شب خرداد به آرامی یک مرثیه از روی سر ثانیه ها می گذرد
ونسیمی خنک از حاشیه سبز پتو خواب مرا می روبد
بوی هجرت می اید
بالش من پر آواز پر چلچله ها ست
صبح خواهد شد
و به این کاسه آب
آسمان هجرت خواهد کرد
باید امشب بروم
من که از بازترین پنجره با مردم این ناحیه صحبت کردم
حرفی از جنس زمان نشنیدم
هیچ چشمی عاشقانه به زمین خیره نبود
کسی از دیدن یک باغچه مجذوب نشد
هیچ کس زاغچه ای را سر یک مزرعه جدی نگرفت
من به اندازه یک ابر دلم میگیرد
وقتی از پنجره می بینم حوری
دختر بالغ همسایه
پای کمیابترین نارون روی زمین
فقه می خواند
چیزهایی هم هست لحظه هایی پر اوج
مثلا شاعره ای را دیدم
آنچنان محو تماشای فضا بود که در چشمانش
آسمان تخم گذاشت
و شبی از شب ها
مردی از من پرسید
تا طلوع انگور چند ساعت راه است ؟
باید امشب بروم
باید امشب چمدانی را
که به اندازه پیراهن تنهایی من جا دارد بردارم
و به سمتی بروم
که درختان حماسی پیداست
رو به آن وسعت بی واژه که همواره مرا می خواند
یک نفر باز صدا زد : سهراب
کفش هایم کو؟

Sohrab Sepehri: Der Tod der Farbe مرگ رنگ

Der Tod der Farbe
(aus dem gleichnamigen Buch; erste Erscheinung im Jahre 1951)
Sohrab Sepehri

Eine Farbe ist am Rande der Nacht
wortlos verstorben.
Ein schwarzer Vogel ist über ferne Wege gekommen
und besingt von Daches Höhe die Nacht der Niederlage.
Siegesbetrunken ist gekommen
der Vogel, der die Trauer anbetet.

In dieser Niederlage der Farbe
ist jegliches Liedes auseinandergerissen.
Einzig die Stimme des tapferen Vogels
verziert das Ohr der einfachen Stille
mit dem Ohrschmuck des Widerhalls.

Der schwarze Vogel, über ferne Wege gekommen,
hat sich auf das hohe Dach der Nacht der Niederlage gesetzt
wie ein Stein, regungslos.
Den Blick hat er
über die vernebelten Gestalten in seiner Phantasie gleiten lassen.
Ein seltsamer Traum quält ihn:
die Blumen der Farbe sind im Boden der Nacht aufgegangen.

Auf den Straßen des Wohlgeruchs
ist die Brise verstummt.
Jederzeit eine Täuschung im Sinne
zeichnet etwas mit seinem Schnabel
dieser Vogel, der die Trauer anbetet.
Eine Fessel ist gerissen.
Ein Schlaf ist zerbrochen.
Der Traum des Landes
hat die Legende vom Aufblühen der Blumen der Farbe
vergessen.
Still muss man die Windung dieses Weges passieren:
eine Farbe ist am Rande dieser grenzenlosen Nacht verstorben.

***

https://amirmortasawi.files.wordpress.com/2012/10/leben-und-werke-von-sohrab-sepehri.pdf

***

سهراب سپهری
مرگ رنگ

رنگی کنار شب
بی حرف مرده است
مرغی سیاه آمده از راه های دور
می خواند از بلندی بام شب شکست
سرمست فتح آمده از راه
این مرغ غم پرست
در این شکست رنگ
از هم گسسته رشته ی هر آهنگ
تنها صدای مرغک بی باک
گوش سکوت ساده می آراید
با گوشوار پژواک
مرغ سیاه آمده از راههای دور
بنشسته روی بام بلند شب شکست
چون سنگ ‚ بی تکان
لغزانده چشم را
بر شکل های در هم پندارش
خوابی شگفت می دهد آزارش
گلهای رنگ سرزده از خاک های شب
در جاده ای عطر
پای نسیم مانده ز رفتار
هر دم پی فریبی این مرغ غم پرست
نقشی کشد به یاری منقار
بندی گسسته است
خوابی شکسته است
رویای سرزمین
افسانه شکفتن گلهای رنگ را
از یاد برده است
بی حرف باید از خم این ره عبور کرد
رنگی کنار این شب بی مرز مرده است

Sohrab Sepehri: Bodhi


Bodhi*
(aus dem Buch „Der Osten der Schwermut“; erste Erscheinung im Jahre 1961)
Sohrab Sepehri
سهراب سپهری

Es war ein Moment,
die Türen waren aufgegangen.
Nicht ein Blatt,
nicht ein Ast,
der Garten der Vernichtung war sichtbar geworden.
Die Vögel des Raumes still,
dieser still, jener still,
die Stille fing an zu sprechen.
Was war auf jenem Feld?
Ein Wolf war zum Begleiter eines Schafes geworden.
Das Bild des Schalles farblos,
das Bild des Rufes blass.
War vielleicht der Vorhang zusammengefaltet?
‚Ich‘ gegangen,
‚Sie‘ gegangen,
‚Wir‘ hatte uns verlassen.
Die Schönheit war einsam geworden.
Jeder Fluss hatte sich zu einem Meer,
jedes Wesen hatte sich zu einem Buddha verwandelt.

* Mit Bodhi wird im Buddhismus ein Erkenntnisvorgang bezeichnet, der auf dem vom Buddha gelehrten Erlösungsweg von zentraler Bedeutung ist.

آنی بود درها وا شده بود
برگی نه
شاخی نه
باغ فنا پیدا شده بود
مرغان مکان خاموش
این خاموش
آن خاموش
خاموشی گویا شده بود
آن پهنه چه بود : با میشی گرگی همپا شده بود
نقش صدا کم رنگ
نقش ندا کم رنگ
پرده مگر تا شده بود ؟
من رفته
او رفته
ما بی ما شده بود
زیبایی تنها شده بود
هر رودی دریا
هر بودی بودا شده بود

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Sohrab Sepehri: Was bedeutet das Leben? زندگی یعنی چه؟


Was bedeutet das Leben?
زندگی یعنی چه؟

سهراب سپهری
Sohrab Sepehri ( 1928 – 1980 )

***

Es war eine ruhige Nacht.
Ich ging auf die Terrasse,
um mir die Frage zu stellen,
was das Leben bedeutet.
Meine Mutter,
ein Tablett mit Teegläsern in der Hand,
pflückte eine Blume des Lächelns
und schenkte sie mir.
Meine Schwester holte ein Stück Brot,
setzte sich dort an den Rand des Beckens,
wo man sich die Füße wäscht.
Um von den Fischen etwas zu erfahren,
tauchte sie ihre Hände in das Wasser.
Mit den Händen bildete sie eine Schüssel,
widerspiegelte ein warmes Gesicht in dieser Schüssel,
verzierte es mit einem Lächeln
und schenkte es den aufnehmenden Augen meines Herzens.
Mein Vater holte ein Gedichtbuch,
lehnte sich an das Kissen,
las ein wundervolles Gedicht vor
und führte mich
zum wunderbaren Frieden der Gewissheit.
Ich sprach zu mir,
das Leben ist ein großes Geheimnis,
das in uns fließt.
Das Leben ist der Abstand
zwischen unserem Kommen und Gehen.
Der Fluss der Welt ist in Bewegung.
Das Leben ist das Schwimmen in diesem Fluss.
Zum Zeitpunkt des Gehens sind wir so nackt,
wie wir beim Eintreten gekommen sind.
Die Geschichte unseres Kommens und Gehens
ist ein sich wiederholendes Stück.
Manche treten weinend ein,
manche sind beschäftigt mit den Unruhen dieses Flusses,
manche, Trauer auf den Lippen,
beabsichtigen das Austreten.
Der Unterschied zwischen uns
ist die Länge dieses Schwimmens,
oder vielleicht die Art und Weise des Eintauchens.
Wonach sucht unsere Hand am Bett dieses Flusses,
nach Nichts?
Das Leben ist der Glaube an Umwandlung der Zeit in Lebensgedanken.
Das Leben ist die Summe der Herzschläge.
Das Leben ist das Gewicht eines Blickes,
der in Erinnerungen fortbesteht.
Das Leben ist das vereitelte Spiel,
in dem du Sachen anhäufst,
die man nicht mitnehmen darf.
Und dabei vergessen wir,
was unsere Wegzehrung ist.
Vielleicht wird diese sinnlose Wehmut,
die du in deinem Herzen trägst,
die Wärme der Flammen deiner Hoffnung vernichten.
Das Leben ist das Begreifen eben dieser Gegenwart.
Das Leben ist die Freude des Erreichens jenes morgigen Tages,
der nicht kommen wird.
Du befindest dich
weder im vergangenen noch im kommenden Tag.
Die Schale des Heute
ist voll deiner Anwesenheit.
Vielleicht ist das Lachen,
das du heute verweigert hast,
die letzte Gelegenheit gewesen,
um die Hoffnung zu begleiten.
Das Leben ist eine zarte Fessel,
die sich um den Hals der Seele gelegt hat.
Das Leben ist die Gelegenheit für das Zusammengehen des Körpers und der Seele:
die Seele mit einer Beschaffenheit wie Gott;
und der Körper:
eine zusammengefügte Welt aus Vergänglichem.
Das Leben ist eine seltsame Erinnerung, die im Gedächtnis der Erde fortbesteht.
Das Leben ist die Gelegenheit für eine Erfahrung.
Damit es alle wissen,
solange es die Geburt gibt,
kann gesagt werden,
dass Gottes Hoffnung auf Befreiung der Menschen besteht.
Das Leben ist das höchste Zeichen für das Grüne
in den Gedanken eines Blattes.
Das Leben ist die Sehnsucht eines Wassertropfens nach Meer
in der Stille des Flusses.
Das Leben ist die Empfindung des Aufblühens eines Feldes
im Glauben eines Korns.
Das Leben ist der Glaube eines Fisches an das Meer,
gefangen in einem Glas.
Das Leben ist das leuchtende Abbild der Erde
im Spiegel der Liebe.
Das Leben ist das Begreifen des Unbegreiflichen.
Das Leben ist ein offenes Fenster zum Universum.
Solange dieses Fenster offen ist,
ist die Welt mit uns,
sind Himmel, Licht, Gott, Liebe und Glück mit uns.
Verpassen wir nicht die Chance,
wenn dieses Fenster offen steht.
Schlagen wir dem Lichte die Tür nicht zu.
Schlagen wir dem liebevollen Frieden der Brise die Tür nicht zu.
Enthüllen wir unsere Herzen,
das Gesicht diesem Fenster entgegen,
sprechen wir mit Freude einen Gruß aus.
Das Leben ist die Gastfreundschaft
dem Schicksal gegenüber.
Was das Schicksal mir beschert,
was es auch sein mag,
daran denke ich nicht.
Das Ausmaß meines Glücks
ist das Ausmaß meiner Zufriedenheit.
Vielleicht ist dieses Geheimnis
das Geheimnis des Annehmens des Schicksals
und des Eingehens von Kompromissen mit ihm.
Das Leben ist vielleicht das Gedicht meines Vaters,
das er vorlas,
der Tee meiner Mutter,
der mich erwärmte,
das Brot meiner Schwester,
mit dem sie die Fische speiste.
Das Leben ist vielleicht jenes Lachen,
das wir verwehrten.
Das Leben ist der reine Gesang des Lebendigen
zwischen zwei Stillen.
Das Leben ist die Erinnerung
an unser Kommen und Gehen.
Im Moment unseres Kommens und Gehens
besteht die Einsamkeit.
Und ich wünsche,
dass wir diese Erinnerung wertschätzen.

***


شب آرامی بود
می روم در ایوان ، تا بپرسم از خود
زندگی یعنی چه !؟
مادرم سینی چایی در دست
گل لبخندی چید ، هدیه اش داد به من
خواهرم ، تکه نانی آورد
آمد آنجا ، لب پاشویه نشست
به هوای خبر از ماهی ها
دست ها کاسه نمود ، چهره ای گرم در آن کاسه بریخت
و به لبخندی تزئینش کرد
هدیه اش داد ، به چشمان پذیرای دلم
پدرم دفتر شعری آورد
تکیه بر پشتی داد ، شعر زیبایی خواند
و مرا برد ، به آرامش زیبای یقین
با خودم می گفتم
زندگی ، راز بزرگی ست که در ما جاری ست
زندگی ، فاصله ی آمدن و رفتن ماست
رود دنیا ، جاری ست
زندگی ، آبتنی کردن در این رود است
وقت رفتن ، به همان عریانی ، که به هنگام ورود ، آمده ایم
قصه آمدن و رفتن ما تکراری است
عده ای گریه کنان می آیند
عده ای ، گرم تلاطم هایش
عده ای بغض به لب ، قصد خروج
فرق ما ، مدت این آب تنی است
یا که شاید ، روش غوطه وری
دست ما در کف این رود به دنبال چه می گردد ، هیچ
زندگی ، باور تبدیل زمان است در اندیشه عمر
زندگی ، جمع طپش های دل است
زندگی ، وزن نگاهی ست ، که در خاطره ها می ماند
زندگی ، بازی نافرجامی است
که تو انبوه کنی ، آنچه نمی باید برد
و فراموش شود ، آنچه که ره توشه ماست
شاید این حسرت بیهوده که در دل داری
شعله ی گرمی امید تو را ، خواهد کشت
زندگی ، درک همین اکنون است
زندگی ، شوق رسیدن به همان فردایی ست ، که نخواهد آمد
تو ، نه در دیروزی ، و نه در فردایی
ظرف امروز ، پر از بودن توست
شاید این خنده که امروز ، دریغش کردی
آخرین فرصت همراهی با امید است
زندگی ، بند لطیفی ست که بر گردن روح افتاده ست
زندگی ، فرصت همراهی تن با روح است
روح از جنس خدا
و تن ، این مرکب دنیایی از جنس فنا
زندگی ، یاد غریبی ست که در حافظه ی خاک ، به جا می ماند
زندگی ، رخصت یک تجربه است
تا بدانند همه
تا تولد باقی ست
می توان گفت خدا امیدش
به رها گشتن انسان ، باقی است
زندگی ، سبزترین آیه ، در اندیشه ی برگ
زندگی ، خاطر دریایی یک قطره ، در آرامش رود
زندگی ، حس شکوفایی یک مزرعه ، در باور بذر
زندگی ، باور دریاست در اندیشه ی ماهی ، در تنگ
زندگی ، ترجمه ی روشن خاک است ، در آیینه ی عشق
زندگی ، فهم نفهمیدن هاست
زندگی ، سهم تو از این دنیاست
زندگی ، پنجره ای باز به دنیای وجود
تا که این پنجره باز است ، جهانی با ماست
آسمان ، نور ، خدا ، عشق ، سعادت با ماست
فرصت بازی این پنجره را دریابیم
در نبیندیم به نور
در نبندیم به آرامش پر مهر نسیم
پرده از ساحت دل ، برگیریم
رو به این پنجره با شوق ، سلامی بکنیم
زندگی ، رسم پذیرایی از تقدیر است
سهم من ، هر چه که هست
من به اندازه این سهم نمی اندیشم
وزن خوشبختی من ، وزن رضایتمندیست
شاید این راز ، همان رمز کنار آمدن و سازش با تقدیر است
زندگی شاید
شعر پدرم بود ، که خواند
چای مادر ، که مرا گرم نمود
نان خواهر ، که به ماهی ها داد
زندگی شاید آن لبخندی ست ، که دریغش کردیم
زندگی ، زمزمه ی پاک حیات است ، میان دو سکوت
زندگی ، خاطره ی آمدن و رفتن ماست
لحظه ی آمدن و رفتن ما ، تنهایی ست
من دلم می خواهد
قدر این خاطره را ، دریابیم

https://amirmortasawi.files.wordpress.com/2012/10/leben-und-werke-von-sohrab-sepehri.pdf

http://rezaionline.com/sepehri_1.htm

Sohrab Sepehri: Wasser آب

Wasser (1967)

آب

سهراب سپهری
١٣٤٦
Sohrab Sepehri ( 1928 – 1980 )
Machen wir das Wasser nicht dreckig:
flussabwärts trinkt vielleicht eine Taube Wasser.
Oder in einer fernen Lichtung wäscht ein Stieglitz die Feder.
Oder in der Oase wird ein Krug voll.

Machen wir das Wasser nicht dreckig:
Vielleicht läuft dieses fließende Wasser zum Fuße einer Weinpappel,
um eines Herzens Trauer herunter zu waschen.
Vielleicht hat die Hand eines Derwischs
ein trockenes Brot ins Wasser eingetaucht.

Eine schöne Frau kam an den Flussrand,
machen wir das Wasser nicht dreckig,
das schöne Antlitz hat sich verdoppelt.

Wie belebend ist dieses Wasser!
Wie rein ist dieser Fluss!
Was für eine Reinheit haben die Menschen flussaufwärts!
Ihre Quellen sollen perlend bleiben,
ihre Kühe sollen lange Milch spenden!
Ich habe ihr Dorf nicht gesehen,
zweifelsohne ist an ihren Hütten die Fußspur Gottes.
Der Mond erhellt dort das Feld des Wortes.
Zweifelsohne sind die Mauern in dem Dorf flussaufwärts niedrig.
Seine Bewohner wissen, was für eine Blume die Anemone ist.
Zweifelsohne ist dort das Blaue blau.
Die Dorfbewohner wissen Bescheid, wenn eine Knospe aufgeht.
Was für ein Dorf muss es sein!
Seine Gassen und Gärten sollen voller Musik sein!
Die Menschen am Ursprung des Flusses verstehen das Wasser.
Sie haben das Wasser nicht dreckig gemacht,
machen wir auch das Wasser nicht dreckig.

***

آب را گل نكنيم
در فرودست انگار، كفتري مي‌خورد آب
يا كه در بيشه دور، سيره‌ای پر مي‌شويد
يا در آبادي، كوزه‌ای پر مي‌گردد

آب را گل نكنيم
شايد اين آب روان، مي‌رود پاي سپيداري، تا فرو شويد اندوه دلي
دست درويشي شايد، نان خشكيده فرو برده در آب

زن زيبايي آمد لب رود
آب را گل نكنيم
روي زيبا دو برابر شده است

چه گوارا اين آب
چه زلال اين رود
مردم بالادست، چه صفايي دارند
چشمه‌هاشان جوشان، گاوهاشان شيرافشان باد
من نديدم دهشان
بي‌گمان پاي چپرهاشان جا پاي خداست
ماهتاب آن‌جا، مي‌كند روشن پهناي كلام
بي‌گمان در ده بالادست، چينه‌ها كوتاه است
مردمش مي‌دانند، كه شقاق چه گلي است
بي‌گمان آن‌جا آبي، آبي است
غنچه‌ای مي‌شكفد، اهل ده باخبرند
چه دهي بايد باشد
كوچه باغش پر موسيقي باد
مردمان سر رود، آب را مي‌فهمند
گل نكردندش، ما نيز
آب را گل نكنيم

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Sohrab Sepehri: Der Klang des Ganges des Wassers صدای پای آب

Der Klang des Ganges des Wassers (1964); auszugsweise Übersetzung
صدای پای آب

سهراب سپهری

١٣٤٣
Sohrab Sepehri ( 1928 –- 1980 )

den stillen Nächten meiner Mutter gewidmet


Ich stamme von Kashan.
Mir geht es nicht schlecht.
Ich habe ein Stück Brot,
ein bisschen Intelligenz
und eine Nadelspitze Geschmack.
Ich habe eine Mutter,
besser als das Blatt des Baumes.
Freunde, besser als das fließende Wasser.

Und ich habe einen Gott, der hier in der Nähe ist:
zwischen den Levkojen,
am Fuß jener hohen Tanne,
in dem Bewusstsein des Wassers,
in dem Gesetz der Pflanze.

Ich bin ein Moslem.
Beim Beten beuge ich mich in Richtung einer Rose.
Mein Gebetstuch ist eine Wasserquelle,
mein Gebetsstein das Licht,
mein Gebetsteppich die Ebene.
Mit dem Pulsschlag der Fenster
nehme ich meine religiöse Körperwaschung vor.
In meinem Gebet bewegt sich der Mond,
fließt das Lichtspektrum.
Hinter meinem Beten ist der Stein sichtbar:
alle Teilchen meines Betens sind zu Kristallen geworden.
Ich bete dann,
wenn der Wind zum Gebet aufgerufen hat
auf dem Wipfel der Zypresse.

. . .

Ich habe Sachen auf dieser Erde gesehen:
Ich sah ein Kind,
das an dem Mond schnupperte.
Ich sah einen Käfig ohne Tür,
die Helligkeit flatterte in ihm herum.
Ich sah eine Leiter,
die Liebe stieg auf sie zum Dach des Himmels.
Ich sah eine Frau,
die das Licht in einer Reibeschale zerrieb.
Zum Mittag war Brot auf ihrer Essensdecke
das Grüne,
der Teller mit Tau,
die heiße Schüssel der Liebe.
Ich sah einen Bettler,
der ging von Tür zu Tür
und verlangte nach dem Gesang der Lerche.

. . .

Ich stamme von Kashan, aber
Kashan ist nicht meine Stadt.
Meine Stadt ist abhanden gekommen.
Ich habe kraftvoll, fieberhaft
auf der anderen Seite der Nacht ein Haus gebaut.

In diesem Haus bin ich der feuchten Anonymität des Grases nah.
Ich höre das Atemgeräusch des Beetes
und die Stimme der Dunkelheit,
wenn sie von einem Blatt herunterfällt,
und das Geräusch des Hustens der Helligkeit hinter dem Baum,
das Niesen des Wassers aus einer Öffnung des Steines,
das Klopfen der Schwalbe am Dach des Frühlings.
Und den klaren Klang des Auf- und Zugehens des Fensters der Einsamkeit.
Und den reinen Klang der verborgenen Häutung der Liebe,
das Sich-Zusammenballen der Neigung zum Fliegen in dem Flügel,
und die Entstehung von Rissen in der Selbstbeherrschung des Geistes.
Ich höre den Klang des Ganges des Verlangens

. . .

Ich bin dem Anfang der Erde nah.
Ich fühle den Puls der Blumen.
Ich bin vertraut mit dem feuchten Schicksal des Wassers,
mit der grünen Gewohnheit des Baumes.

. . .

Ich habe keine zwei Pinien gesehen, die miteinander verfeindet sind.
Ich habe keinen Weidenbaum gesehen,
der der Erde seinen Schatten verkauft.
Umsonst schenkt die Ulme der Krähe seinen Ast.
Überall wo ein Blatt ist, blüht meine Leidenschaft auf.

. . .

Ich weiß es nicht, wieso sie sagen:
das Pferd ist ein edles Tier,
die Taube ist schön.
Und wieso ist im Käfig von keinem ein Geier.
Was hat die Kleeblüte weniger als die rote Tulpe.
Die Augen muss man waschen,
auf eine andere Weise muss betrachtet werden.
Die Wörter muss man waschen.
Das Wort muss in sich selbst der Wind,
das Wort muss in sich selbst der Regen sein.

. . .

Entfernen wir das Bedeckende:
lassen wir das Gefühl in frischer Luft spazieren gehen.
Lassen wir die Reife unter jedem Gebüsch übernachten.
Lassen wir den Instinkt dem Spielen nachgehen,
die Schuhe ausziehen
und den Jahreszeiten hinterher über die Blumen springen.
Lassen wir die Einsamkeit singen,
Verse verfassen,
auf die Straße gehen.

Seien wir einfach.
Seien wir einfach sowohl an einem Bankschalter
als auch unter einem Baum.
Es ist nicht unsere Aufgabe, das „Geheimnis“ der Rose zu erforschen,
es ist vielleicht unsere Aufgabe,
dass wir im „Zauber“ der Rose schwimmen,
hinter dem Wissen Zelte aufschlagen,
die Hände in der Anziehung eines Blattes waschen
und dann zum Gedeck gehen,
morgens, wenn die Sonne aufgeht, geboren werden
und die Aufregungen fliegen lassen.

. . .

Der Menschheit, dem Licht, der Pflanze und dem Insekt die Tür öffnen.

Unsere Aufgabe ist es vielleicht,
dass wir zwischen der Seerose und dem Jahrhundert
dem Gesang der Wahrheit hinterherlaufen.

***

نثار شبهای خاموش مادرم

اهل کاشانم
روزگارم بد نیست
تکه نانی دارم، خرده هوشی، سر سوزن ذوقی
مادری دارم بهتراز برگ درخت
دوستانی بهتر از آب روان

و خدایی که دراین نزدیکی است
لای این شب بوها پای آن کاج بلند
روی آگاهی آب روی قانون گیاه

من مسلمانم
قبله ام یک گل سرخ
جانمازم چشمه مهرم نور
دشت سجاده من
من وضو با تپش پنجره ها می گیرم
در نمازم جریان دارد ماه جریان دارد طیف
سنگ از پشت نمازم پیداست
همه ذرات نمازم متبلور شده است
من نمازم را وقتی می خوانم
که اذانش را باد گفته باشد سر گلدسته سرو

چیزها دیدم در روی زمین
کودکی دیدم، ماه را بو می کرد
قفسی بی در دیدم که در آن، روشنی پرپر می زد
نردبانی که از آن ، عشق می رفت به بام ملکوت
من زنی را دیدم، نور در هاون می کوبید
ظهر در سفره آنان نان بود سبزی بود دوری شبنم بود کاسه داغ محبت بود
من گدایی دیدم در به در می رفت آواز چکاوک می خواست

اهل کاشانم، امّا
شهر من کاشان نیست
شهر من گم شده است
من با تاب، من با تب
خانه ای در طرف دیگر شب ساخته ام

من دراین خانه به گم نامی نمناک علف نزدیکم
من صدای نفس باغچه را می شنوم
و صدای ظلمت را، وقتی از برگی می ریزد
و صدای سرفه روشنی از پشت درخت
عطسه آب از هر رخنهء سنگ
چکچک چلچله از سقف بهار
و صدای صاف، باز و بسته شدن پنجرهء تنهایی
و صدای پاک، پوست انداختن مبهم عشق
متراکم شدن ذوق پریدن در بال
و ترک خوردن خودداری روح
من صدای قدم خواهش را می شنوم

من به آغاز زمین نزدیکم
نبض گل ها را می گیرم
آشنا هستم با سرنوشت تر آب، عادت سبز درخت

من ندیدم دو صنوبر را با هم دشمن
من ندیدم بیدی، سایه اش را بفروشد به زمین
رایگان می بخشد، نارون شاخه خود را به کلاغ
هر کجا برگی هست، شور من می شکفد

من نمی دانم
که چرا می گویند : اسب حیوان نجیبی است، کبوتر زیباست
و چرا در قفس هیچ کسی کرکس نیست
گل شبدر چه کم از لاله قرمز دارد
چشم ها را باید شست، جور دیگر باید دید
واژه ها را باید شست
واژه باید خود باد ‚ واژه باید خود باران باشد

پرده را برداریم
بگذاریم که احساس هوایی بخورد
بگذاریم بلوغ، زیر هر بوته که می خواهد بیتوته کند
بگذاریم غریزه پی بازی برود
کفش ها رابکند، و به دنبال فصول از سر گل ها بپرد
بگذاریم که تنهایی آواز بخواند
چیز بنویسد
به خیابان برود

ساده باشیم
ساده باشیم چه در باجه یک بانک چه در زیر درخت
کار مانیست شناسایی „راز“ گل سرخ
كار ما شايد اين است
که در“افسون“ گل سرخ شناور باشیم
پشت دانایی اردو بزنیم
دست در جذبه یک برگ بشوییم و سر خوان برویم
صبح ها وقتی خورشید در می آید متولد بشویم
هیجان ها را پرواز دهیم

در به روی بشر و نور و گیاه و حشره باز کنیم

کار ما شاید این است
که میان گل نیلوفر و قرن
پی آواز حقیقت بدویم

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Sohrab Sepehri: Und ich zerbrach und lief und fiel و شکستم و دویدم و فتادم

Und ich zerbrach und lief und fiel (1961)
و شکستم و دویدم و فتادم
١٣٤٠
Sohrab Sepehri ( 1928 – 1980 )

Deinen Klängen öffnete ich die Türen.
Jeden Teil meines Blickes warf ich irgendwo hin,
das Leben füllte ich mit dem Blick.
Am Rande eines Sumpfes
sah ich ein Stück deines Lächelns im Schlamm,
ich fing an zu beten.
Am Stiel eines Dornbusches
war deine Erinnerung verborgen,
ich pflückte sie
und streute sie in die Welt.
Auf den Saiten der Bäume
spielte ich das Lied des Aus-sich-Hinauswachsens
und des In-sich-Entwickelns.
Und ich pflügte die harmonische Nacht des Betens,
streute den Samen des Geheimnisses
und zerbrach den Haken der Täuschung.
Und ich lief bis zum Nichts
und lief bis zum Antlitz des Todes,
bis zum Kern des Bewusstseins.
Und ich fiel auf die Felsen des Schmerzes.
Von dem Tau deiner Begegnung wurde mein Finger feucht,
ich zitterte.
Eine Brise war am Überqueren eines Berghanges,
einen Schritt ging ich mit ihr.
Am Ende der Finsternis
sah ich ein Stück einer Sonne,
verzehrte es,
und verließ mich
und war frei.

***

درها به طنین های تو وا کردم
هر تکه نگاهم را جایی افکندم ،پر کردم هستی ز نگاه
بر لب مردابی، پاره لبخند تو بر روی لجن دیدم، رفتم به نماز
در بن خاری یاد تو پنهان بود ، برچیدم پاشیدم به جهان
برسیم درختان زدم آهنگ ز خود روییدن، و به خود گستردن
و شیاریدم شب یکدست نیایش،افشاندم دانهء راز
و شکستم آویز فریب
ودویدم تا هیچ . و دویدم تا چهرهء مرگ ،تا هستهء هوش
و فتادم بر صخرهء درد .از شبنم دیدار تو تر شد انگشتم ،لرزیدم

وزشی می رفت ازدامنه ای ، گامی همره او رفتم
ته تاریکی ، تکه خورشیدی دیدم ،خوردم ، وازخود رفتم
و رها بودم

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Sohrab Sepehri: Und eine Botschaft unterwegs و پیامی در راه

Und eine Botschaft unterwegs (1967)
و پیامی در راه
١٣٤٦
Sohrab Sepehri ( 1928 – 1980 )

Eines Tages
werde ich kommen und eine Botschaft mitbringen.
Das Licht werde ich in die Adern gießen.
Und werde ausrufen: Ihr mit Körben voller Träume!
Ich habe Äpfel gebracht, den roten Apfel der Sonne!
Ich werde kommen, dem Bettler werde ich einen Jasminzweig geben.
Der schönen leprakranken Frau
werde ich einen weiteren Ohrring schenken.
Dem Blinden werde ich erzählen, wie sehenswürdig der Garten ist.
Ich werde ein fliegender Händler sein,
werde durch die Gassen gehen,
werde ausrufen: Tau, Tau, Tau.
Ein Passant wird sagen:
der Aufrichtigkeit halber, es ist eine dunkle Nacht,
ihm werde ich die Milchstraße geben.
Auf der Brücke ist ein Mädchen ohne Bein,
ihr werde ich den Großen Bären am Himmelzelt um den Hals hängen.
Sämtliche Beschimpfungen werde ich auf den Lippen beseitigen.
Sämtliche Mauern werde ich abreißen.
Den Räubern werde ich sagen:
Eine Karawane kam, beladen mit Lächeln!
Die Wolke werde ich zerreißen.
Ich werde zusammenknoten
die Augen mit der Sonne,
die Herzen mit der Liebe,
die Schatten mit dem Wasser,
die Äste mit dem Wind.
Und ich werde miteinander verbinden
den Traum des Kindes mit dem Summen der Grillen.
Drachen werde ich in die Luft steigen lassen.
Blumentöpfe werde ich gießen.
Ich werde kommen,
den Pferden, den Rindern
werde ich das grüne Gras der Zärtlichkeit hinlegen.
Einer durstigen Stute
werde ich den Eimer mit Tauwasser hinstellen.
Einem alten Esel unterwegs
werde ich die Fliegen wegschlagen.
Ich werde kommen und auf jede Mauer
eine Nelke pflanzen.

Unter jedem Fenster werde ich ein Gedicht singen.
Jeder Krähe werde ich eine Tanne geben.
Der Schlange werde ich sagen,
welche Pracht der Frosch hat.
Ich werde versöhnen.
Ich werde bekannt machen.
Ich werde schreiten.
Das Licht werde ich aufnehmen.
Ich werde lieben.

روزی
خواهم آمد، و پیامی خواهم آورد
در رگ ها ، نور خواهم ريخت
و صدا خواهم در داد: اي سبدهاتان پر خواب
سيب آوردم ، سيب سرخ خورشيد
خواهم آمد ، گل ياسي به گدا خواهم داد
زن زيباي جذامي را ، گوشواری ديگر خواهم بخشيد
كور را خواهم گفت : چه تماشا دارد باغ
دوره گردي خواهم شد ، كوچه ها را خواهم گشت
جارخواهم زد: آی شبنم ، شبنم ، شبنم
رهگذاری خواهد گفت: راستی را، شب تاريكي است، كهكشاني خواهم دادش
روی پل دختركي بی پاست ، دبّ آكبر را بر گردن او خواهم آويخت
هر چه دشنام، از لب ها خواهم برچيد
هر چه ديوار، از جا خواهم بركند
رهزنان را خواهم گفت: كاروانی آمد بارش لبخند
ابر را ، پاره خواهم كرد
من گره خواهم زد ، چشمان را با خورشيد ، دل ها را با عشق ، سايه ها را با آب ، شاخه ها را با باد
و بهم خواهم پيوست ، خواب كودك را با زَمزَمهء زَنجَره ها
بادبادك ها ، به هوا خواهم برد
گلدان ها ، آب خواهم داد

خواهم آمد ، پيش اسبان ، گاوان ، علف سبز نوازش خواهم ريخت
ماديانی تشنه ، سطل شبنم را خواهد آورد
خر فرتوتي در راه ، من مگس هايش را خواهم زد

خواهم آمد سر هر ديواري ، ميخكي خواهم كاشت
پاي هر پنجره اي ، شعري خواهم خواند
هر كلاغي را ، كاجي خواهم داد
مار را خواهم گفت : چه شكوهي دارد غوك
آشتي خواهم داد
آشنا خواهم كرد
راه خواهم رفت
نور خواهم خورد
دوست خواهم داشت

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Sohrab Sepehri: Hinter den Meeren پشت دریاها

Hinter den Meeren (1967)
auszugsweise Übersetzung
پشت دریاها
١٣٤٦
Sohrab Sepehri ( 1928 – 1980 )

Ich werde ein Boot bauen
und zu Wasser lassen.
Von diesem fremden Land werde ich mich entfernen,
in dem es keinen Menschen gibt,
der in der Lichtung der Liebe die Helden weckt.
Das Boot ohne Netz
und das Herz ohne Wunsch nach Perlen
werde ich weiterhin fahren.
Ich werde mich weder in die blauen Farben
noch in die Meeresfeen verlieben,
die ihren Kopf aus dem Wasser herausstrecken.
. . .

Hinter den Meeren ist eine Stadt,
in der die Fenster zum Licht der Erkenntnis geöffnet sind.
Und die Dächer sind der Aufenthaltsort von Tauben,
die das Aufsteigen der menschlichen Intelligenz beobachten.
In der Hand jedes zehnjährigen Kindes dieser Stadt
ist ein Ast der Einsicht.
Die Stadtbewohner betrachten eine Feldbegrenzung genau so
wie eine Flamme, wie einen zarten Traum.
Die Erde hört die Musik deines Gefühls,
und der Klang der Flügel der mythischen Vögel kommt mit dem Wind.

Hinter den Meeren ist eine Stadt,
in der die Weite der Sonne
dem Blickwinkel der Frühaufsteher entspricht.
Die Dichter sind dort der Erbe von Wasser, Weisheit und Licht.

Hinter den Meeren ist eine Stadt!
Man muss ein Boot bauen.

قایقی خواهم ساخت
خواهم انداخت به آب
دور خواهم شد از این خاک غریب
که در آن هیچکسی نیست که در بیشهء عشق
قهرمانان را بیدار کند

قایقی از تور تهی
و دل از آرزوی مروارید
همچنان خواهم راند
نه به آبی ها دل خواهم بست
نه به دریا پریانی که سر از آب بدر می آرند
…
پشت دریا ها شهری است
که در آن پنجره ها رو به تجلّی باز است
بام ها جای کبوترهایی است که به فوارهء هوش بشری می نگرند
دست هر کودک ده سالهء شهر، شاخهء معرفتی است
مردم شهر به یک چینه چنان می نگرند
که به یک شعله، به یک خواب لطیف
خاک، موسیقی احساس ترا می شنود
و صدای پر مرغان اساطیر میاید در باد

پشت دریاها شهری است
که در آن وسعت خورشید به اندازهء چشمان سحرخیزان است
شاعران وارث آب و خرد و روشنی اند
پشت دریا ها شهری است
قایقی باید ساخت

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