انقلاب ١٩١٧ در پتروگراد (بلشویکها به قدرت می رسند)؛ نویسنده: الکساندر رابینویچ؛ مترجم: دکتر مرتضی محیط

انقلاب ١٩١٧ در پتروگراد (بلشویکها به قدرت می رسند)

نویسنده: الکساندر رابینویچ

مترجم: دکتر مرتضی محیط

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پس از کسب اجازه از دکتر مرتضی محیط  این کتاب  در این تارنما در اختیار علاقه مندان قرار می گیرد

 Alexander Rabinowitch

 http://www.mmohit.org/

Buchempfehlung: Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung. Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung. Von Elias Davidsson

In den letzten Jahrzehnten wurden in Deutschland sozialökonomische und friedenspolitische Errungenschaften, die Schlussfolgerungen und Lehren aus den zwei verheerenden Weltkriegen im 20. Jahrhundert darstellen, Schritt für Schritt beseitigt. Ein bemerkenswerter Aspekt dieses Vorganges ist die Haltung jener Menschen, die sich als fortschrittlich und Teil der Friedensbewegung erachten: stillschweigend, Beifall spendend oder aber federführend beteiligten und beteiligen sie sich an diesem beschämenden Verfall (unter anderem im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Jugoslawien, der Agenda 2010 sowie bezüglich der Änderungen des Grundgesetzes und des Strafrechts).

Eine besondere Rolle bei dieser Entwicklung spielt der „Krieg gegen den Terror“ mit weit über 1 Million Opfern (1,2). Die sozialökonomischen Hintergründe dieses andauernden Krieges sind ausführlich erörtert worden (3). Die terroristischen Ereignisse am 11.9.2001 in den Vereinigten Staaten und weitere Anschläge weltweit wurden zur Begründung, Rechtfertigung und Fortführung dieses Verbrechens benutzt. Obwohl eine Reihe fundierter Untersuchungen auf die Fragwürdigkeit der offiziellen Darstellungen dieser Terroranschläge und auf die lange Geschichte des Staatsterrorismus hinweisen (4), wird die staatliche Beschreibung dieser Ereignisse weiterhin von zahlreichen scharfsinnigen Menschen unkritisch angenommen und weitergegeben.

In seinem Anfang 2017 erschienenen Buch „Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung. Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung“ veranschaulicht Elias Davidsson „durch Fallstudien die strategischen Ziele und die Kampfmittel des gegenwärtigen Terrors sowie seine Leugnung“ (5). Er betrachtet sein Buch als eine „Aufklärungsschrift zur Bewahrung des Rechtsstaates, des Friedens und für eine gerechtere Gesellschaftsordnung“ (5).

weiterlesen: davidsson-2017

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Elias Davidsson

Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung

Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung

Zambon Verlag, Frankfurt am Main

Erste Auflage Januar 2017

ISBN 978-3-88975-252-9

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So verschleiern Menschen ihre Angst vor der Wahrheit über 9/11

Von Elias Davidsson. Mai 2017

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Der schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change und Widerstand

Buchempfehlung:

Der schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change und Widerstand

Zum Thema „Medien, Manipulation und Macht“ sind in den letzten Monaten eine Reihe aufschlussreicher deutschsprachiger Beiträge erschienen [1]. Dr. Tim Anderson, Dozent für politische Ökonomie an der Universität Sydney [2], setzt sich in einer umfangreichen Arbeit speziell mit der medialen Manipulation im Zusammenhang mit dem laufenden, verheerenden Krieg gegen Syrien auseinander. …

 

weiterlesen: Der schmutzige Krieg gegen Syrien

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Der schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change und Widerstand

Autor: Dr. Tim Anderson

Übersetzung aus dem Englischen: Jochen Mitschka und Hermann Ploppa

Liepsen Verlag, Marburg, 2016

ISBN 978-3-9812703-9-6

 

Siehe auch:

֎ Auszug aus dem Buch:

https://kenfm.de/auszug-der-schmutzige-krieg-gegen-syrien/

֎ Interview mit Hermann Ploppa:

https://deutsch.rt.com/meinung/39159-tim-anderson–hermann-ploppa/

֎ Blog mit den Links und Quellen aus dem Buch:

http://dirty-war-on-syria.blogspot.de/

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Titel der englischen Ausgabe: The Dirty War on Syria. Washington, Regime Change and Resistance

Siehe auch:

֎ The Dirty War on Syria: Professor Anderson Reveals the “Unspoken Truth”

http://www.globalresearch.ca/the-dirty-war-on-syria/5491859

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دکتر مرتضی محیط : چه خواهد شد؟ »بحران آرام« جهانی و آیندهء ان

دکتر مرتضی محیط

چه خواهد شد؟ »بحران آرام« جهانی و آیندهء ان

چاپ اوّل: دی ماه ١٣٧٣

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چه خواهد شد؟

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یا سوسیالیسم یا بربریّت؛ نوشتهء ایستوان مزاروش؛ ترجمهء دکتر مرتضی محیط

 

یا سوسیالیسم یا بربریّت

از قرن آمریکا تا دوراهی سرنوشت ساز

نوشتهء ایستوان مزاروش

ترجمهء دکتر مرتضی محیط

چاپ اوّل: ١٣٨٢

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یا سوسیالیسم یا بربریّت

دکتر مرتضی محیط: کارل مارکس، زندگی و دیدگاه های او

پس از کسب اجازه از دکتر مرتضی محیط  کتاب ایشان  »کارل مارکس، زندگی و دیدگاه های او« در این تارنما در اختیار علاقه مندان قرار می گیرد

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بخش نخستین؛ از ١٨١٨ تا مانیفست

چاپ اوّل: ١٣٨٢

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دوّمین بخش؛ از ١٨٤٨ تا ١٨٥٢

چاپ اوّل: ١٣٨٤

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سوّمین بخش؛ تحقیقات اقتصادی

چاپ اوّل: ١٣٨٩

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دکتر مرتضی محیط: در دفاع از دیدگاه مارکس

 

کتاب  » در دفاع از دیدگاه مارکس« دربرگیرندهء مقالاتی است که دکتر مرتضی محیط*  در آخرین دههء قرن بیسنم میلادی در پاسخ به برخی کجروی ها  در طیف چپ نیروهای سیاسی ایرانی به رشتهء تحریر درآورده است

پس از کسب اجازه از ایشان این کتاب در این تارنما در اختیار علاقه مندان قرار می گیرد

چاپ اوّل: ١٣٧٨

در دفاع از دیدگاه مارکس

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Die große Flucht. Ursachen, Hintergründe, Konsequenzen

Buchempfehlung:

 

Conrad Schuhler

Die große Flucht

Ursachen, Hintergründe, Konsequenzen

 

2016; PapyRossa Verlag

ISBN: 978-3-89438-601-6

 

 

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Bei den Landtagswahlen im März 2016 erhielt die AfD in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zwischen 12 und 24% der abgegebenen Stimmen. Insgesamt 1,3 Millionen Menschen entschieden sich für eine Partei mit unverhüllter fremdenfeindlicher Programmatik.

In seinem Buch „Die große Flucht. Ursachen, Hintergründe, Konsequenzen“ stellt Conrad Schuhler, Diplom-Volkswirt und Vorsitzender des Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (isw) in München, fest: „Dass die Rechten, Pegida und Co. und AfD, massenhaft Zulauf bekommen, liegt nur zum Teil daran, dass Nazis und Faschisten die Zeit für gekommen halten, ihren mörderischen Hass endlich zeigen zu können. Zu einem guten Teil ist es darauf zurückzuführen, dass viele Menschen Angst haben, dass die Migranten ihnen das bisschen an materieller Habe und sozialem Besitz, das sie haben, weiter beschneiden. Mit „Wir schaffen das“ und „Das zahlen wir aus der Portokasse“ sind diese Millionen nicht zu beruhigen. Weil sie sehen, dass das nicht stimmen kann. Diese Beschwichtigungstöne werden die Menschen weiter nach rechts treiben.

Eine linke Analyse muss zeigen: Die Kosten der Integration sind hoch und werden weiter steigen. Wir können sie aufbringen, ja, wir können das schaffen. Aber dazu müssen wir die Kriterien der Verteilung des Volkseinkommens und der Verteilung von Macht verändern. Es beginnt mit einer neuen Antwort auf die Frage, wer und wie für die Integrationskosten aufkommen soll. In Wahrheit stehen wir vor der Frage, die Einkommens- und Vermögensverhältnisse bei uns grundsätzlich neu zu regeln, wenn wir der mit der neuen Völkerwanderung aufgebrochenen Dramatik gerecht werden wollen.“ [Seite 83]

Eine richtungsweisende Analyse muss die wesentlichen Ursachen der „neuen Völkerwanderung“ unmissverständlich benennen. Conrad Schuhler unterscheidet hier drei wesentliche Ursachen:

„• Die kriegerischen Aktivitäten, die in erster Linie auf die „Weltordnungspolitik“ des Westens zurückgehen.

• Das Reichtumsgefälle in der Welt, vor allem der unerträgliche Hunger und die materielle Perspektivlosigkeit in vielen Regionen.

• Die Ruinierung des Klimas, die in vielen Regionen die Lebensbedingungen noch verschlimmert und die Menschen zur Aufgabe ihrer Heimat zwingt.“ [Seite 84]

Er stellt fest: “Will man an die Ursachen heran, geht es, was die Kosten für das neoliberale Kapital anlangt, um viele hundert Milliarden Dollar/Euro pro Jahr. Das neoliberale Kapital will sich das nicht bieten lassen. Es wird deshalb keine Umkehr bei der Überwindung der Fluchtursachen geben, wenn es nicht gelingt, die neoliberale Vorherrschaft zu brechen.“ [Seite 89]

Der Autor zählt einige Möglichkeiten zur Finanzierung der erforderlichen Integration der Migranten auf und fasst zusammen: „Zählt man diese Posten zusammen – die Notwendigkeit, der lahmenden Konjunktur mit einem Investitionsprogramm aufzuhelfen; den Haushaltsüberschuss; die Einführung einer Vermögenssteuer für Millionäre; die Erhöhung des Spitzensatzes der Einkommenssteuer; die Rückführung des Rüstungshaushaltes – dann kommen wir auf weit über 100 Milliarden Euro, das Zwei- bis Dreifache dessen, was für eine angemessene Finanzierung der Flüchtlinge gebraucht wird. Und wir hätten die nötigen Mittel, die große Masse der deutschen Bevölkerung besser zu stellen.

Es gibt allerdings einen großen Vorbehalt: Das alles müsste gegen die Eliten von Politik, Wirtschaft und Medien durchgesetzt werden, die auf Sicherung der Pfründe und Vorrechte von Konzernen und Reichen aus sind. Humanismus erweist sich letztlich nicht im Darlegen schlüssiger Gedanken und moralischer Prinzipien, so wichtig beides auch ist. Im Kern geht es um deren Überführung in praktische Politik. Humanismus ist eine politische Kampfansage.“ [Seite 98]

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Inhaltsverzeichnis

I. Flüchtlinge, die Generalmobilmachung durch die Rechte und: Schaffen wir das?

[Seite 9 bis 20]

  1. Das Hochkochen von Fremdenfeindlichkeiten und Rassismus
  2. „Wir schaffen das!“ Was eigentlich?
  3. 60 Millionen Flüchtlinge – und das ist erst der Anfang
  4. Deutschland und Flüchtlingszahlen

 

II. Die Hauptursachen der Flucht: Krieg, Armut, Umweltkatastrophen

[Seite 21 bis 40]

  1. Die Hauptherkunftsorte von Flüchtlingen
  2. Flucht und Terror, die Rolle des Islam
  3. Woher kommen Armut und Elend in der Welt?
  4. Und woher kommen die Kriege?
  5. Die Kernfrage: Flüchtlinge der Preis des globalen Kapitalismus? Also Revolution? Und vorher?

 

III. Die Flüchtlingsfrage oder die doppelte Zweiteilung der Welt: in Nord und Süd, in Arm und Reich

Die Herausbildung der globalen Apartheit

[Seite 41 bis 52]

 

IV. Warum sind Europa und Deutschland Hauptziele der Flüchtlinge?

[Seite 53 bis 61]

  1. Deutschland – das gelobte Land der Flüchtlinge?
  2. Flüchtlinge: „Ein konjunkturpolitischer Glücksfall“?

 

V. Die Antwort Deutschlands und Europas: Ausbau zur Festung

[Seite 62 bis 72]

  1. Europa schottet sich ab
  2. Deutschland – die Fratze der Abschreckung

 

VI. „Das Boot ist voll“ – „Wir sind nicht das Weltsozialamt“

Die Hauptlügen der Propaganda gegen Flüchtlinge

[Seite 73 bis 89]

  1. Wie voll ist Boot Deutschland?
  2. Wie teuer wird das? Und wer soll das bezahlen?
  3. Was müsste geschehen, wenn man diese Fluchtursachen wirklich „überwinden“ will?
  4. Fazit

 

VII. Wie wir die Kosten der Integration aufbringen können

[Seite 90 bis 98]

  1. Reiches Deutschland – doch wer besitzt den Reichtum?
  2. Welche Möglichkeiten der Finanzierung müssen ergriffen werden?
  3. Fazit

 

VIII.

Flüchtlinge und die „Islamisierung des Abendlandes“

[Seite 99 bis 110]

  1. Neoliberalismus: Der Kampf aller gegen alle
  2. „Islamisierung des Abendlandes“ – ein neuer Sündenbock für die verheerenden Mängel des Systems
  1. Die „deutsche Leitkultur“ – Mechanismus zum Ausschluss der „Fremden“
  2. Flucht, Terror und Islam

 

IX.

Flüchtlinge sind der Prise der kapitalistischen Globalisierung – Und wie lösen wir das Problem?

[Seite 111 bis 127]

  1. Die neoliberale Welt: Freie Mobilität für alles – nur nicht für die Menschen
  2. Das Konzept „Festung“ wird nicht funktionieren – es führt zu fortschreitender Barbarei
  1. In der Tat: Der Kapitalismus muss aufhören, er selbst zu sein
  2. Globalen Kapitalismus überwinden – und bis es soweit ist?
  3. Die zentrale Forderung: Eine massive Umverteilung von Oben nach Unten
  4. Die EU: Ihr moralischer Bankrott angesichts der Flüchtlingsfrage – für eine soziale Unionsbürgerschaft
  1. Solidarität statt Austerität – die Losung für das gemeinsame Handeln
  2. Die nächsten Maßnahmen: Schluss mit den Waffenexporten! Stoppt TTIP!

 

Literatur

[Seite 128 bis 131]

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Verfallendes Land

Die Textreihe „Verfallendes Land. Bilder und Texte für die in meiner zweiten Heimat lebenden Menschen“ entstand in den Jahren 2010 und 2011. Mit vielseitiger Unterstützung meines Anfang 2012  verstorbenen Freundes, Wolfgang Kuhlmann, wurden die Texte bei seiner FriedensTreiberAgentur (FTA) veröffentlicht.

Die Textreihe begann mit der folgenden Einleitung:

 Am 31.1.1979 betrat ich zum ersten Mal dieses Land. Als fleißiger, enthusiastischer Gymnasialschüler hatte ich nur einen Wunsch im Kopf: so schnell wie möglich die verschiedenen Etappen einer medizinischen Ausbildung zu beenden und als Arzt in meine Heimat, den Iran, zurückzukehren. Hätte jemand mir damals gesagt, ich würde den Eintritt des Rentenalters in Deutschland erleben, hätte ich ihn bestimmt für verrückt und weltfremd gehalten.
Am 27.12.2008 betrat ich erneut dieses Land. Ein achtzehn Monate andauerndes Experiment, als Arzt im Iran zu arbeiten, war zu Ende gegangen. Nach einem sechs Monate langen Evaluierungspraktikum bei drei iranischen Kollegen und nach dreimonatigem Warten auf die langsam drehenden Mühlen des Gesundheitsministeriums hatte ich all die Dokumente zur uneingeschränkten Tätigkeit als Herzchirurg im Iran erhalten. Diesen ersten Schritt hatte ich durch Geduld und Gelassenheit gemeistert. Meine anschließend erfolgten hartnäckigen Unternehmungen hatten jedoch ergeben, dass nur durch die Aufgabe prinzipieller Überzeugungen mein inzwischen fast dreißig jähriger Traum zu verwirklichen wäre. Ich verzichtete und gab auf.
Am 7.1.2009 fand das Vorstellungsgespräch statt, das ein ehemaliger deutscher Kollege arrangiert hatte. Acht Tage später fing ich wieder an, in Deutschland ärztlich tätig zu sein. Ich zerschlug das Gefäß, in dem ich seit 1979 meine Wurzeln von der einen Stadt in die andere getragen hatte und fing an, hier heimisch zu werden.
 Heimat ist wohl der Ort, wo ein Mensch zu Hause ist, wo er sich heimisch fühlt. So wurde Deutschland, sieben Jahre nach meiner offiziellen Einbürgerung, zu meiner Heimat, meiner zweiten, neuen Heimat.
Die Texte in der vorliegenden Sammlung wurden für die Menschen verfasst, die in meiner neuen Heimat leben und arbeiten. In der Hoffnung, dass sich immer mehr Menschen sich für eine bessere Welt engagieren, werden diese Text- und Bilderreihe in der Zukunft ergänzt und fortgesetzt.
Salz, den 6.3.2010
Amir Mortasawi (alias Afsane Bahar)

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Band I

2010_bahar_verfallendes land1

erschienen 2010 / 2011

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Band II

2010_bahar_verfallendes land-2

erschienen 2011 bei

FriedensTreiberAgentur

Wolfgang Kuhlmann

40591 Düsseldorf

Bilder gegen den Krieg Momentaufnahmen aus dem Iran

Die Textreihe „Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus dem Iran“ entstand in den Jahren 2009 bis 2011 und wurde mit vielseitiger Unterstützung meines Anfang 2012  verstorbenen Freundes, Wolfgang Kuhlmann, bei seiner FriedensTreiberAgentur (FTA) veröffentlicht.

Der erste Beitrag im September 2009 begann mit der folgenden Einführung:

Es ist Anfang Oktober. Die Temperaturen sind für die deutschen Verhältnisse recht sommerlich. Wir fahren nach Igol. In dem Auto, in dem ich sitze, sind meine Kusine, ihr vierzehn jähriger Sohn, ihr Mann und mein Vetter. Es sind weitere drei Autos unterwegs. Wir haben auch kleine Kinder – zwei, sechs und zehn Jahre alt – bei uns. Eigentlich ist Igol der Name einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Teheran im Elburs-Gebirge, oder so wie die Iraner es aussprechen: „Albors“. Wir werden aber mit der hügeligen Umgebung dieser Ortschaft was zu tun haben. Geplant ist eine Wanderung zu einem wunderschönen Wasserfall. Die Vegetation ist im Vergleich zu Deutschland relativ karg, der Herbst hat aber eine prachtvolle Tracht vorbereitet und ich fange an, die Seele baumeln zu lassen. Doch eine Sache stört mich auch an diesem ruhigen, Ruhe spendenden Tag trotz der wohltuenden Geborgenheit in der Großfamilie. Das ist die tief sitzende Angst vor einem neuen Krieg.

Das Zauberwort heißt „Dämonisieren“ bzw. „Entmenschlichen“. So fängt jeder Krieg an, längst bevor die Waffen sprechen. In diesem Sinne ist der Krieg gegen den Iran voll im Gange. Die iranischen Demagogen an den Machthebeln sitzend tun auch ihr Bestes dazu, Futter für diese Propagandaschlacht zu liefern. Wenn Menschenleben nicht auf dem Plan stünde, könnte man sagen, es ist ein trauriges Spiel, was da getrieben wird. Da jedoch die Bevölkerung den Preis mit allen erdenklichen Mitteln zahlen wird, ist das Adjektiv makaber besser angebracht.

Ich denke darüber nach, ob ich dem deutschen Leser es vermitteln kann, dass im Iran Menschen leben mit ähnlichen Sorgen, Wünschen und Beschäftigungen. Die Informationen in deutschen Medien erzeugen oft nur ein verzerrtes Bild von den wahren Gegebenheiten im Iran. Hat man jedoch einmal begriffen, dass bei der Berichtserstattung über Kriege hinter den Fernsehbildern Menschenleben stecken, so wird man hoffentlich einmal mehr über den Sinn und Unsinn von Waffeneinsätzen nachdenken. Das ganze bespreche ich mit meinen Angehörigen und Bekannten. Im weiteren Verlauf wird ein Projekt entworfen. Meine Erinnerungen und die Beiträge meiner Bekannten sollen Bilder gegen den Krieg liefern, Momentaufnahmen aus dem Iran zur Friedensstiftung.

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Band I

Bilder gegen den Krieg Band I

erschienen 2009 / 2010

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Band II

Bilder gegen den Krieg Band II

erschienen 2010 / 2011 bei


FriedensTreiberAgentur

Wolfgang Kuhlmann

40591 Düsseldorf