شوقِ شفق

شوقِ شفق

 

 

در بگشودم و بهین برون شدم

رها کردم نگاه و خیال و فکر

مدهوش مهربانی آسمان شدم

ماهرانه می نمود نقش های بکر

نیمهء بالای ابرها خاکستری، سپید

پائین تنه پرفروغ و صورتی در دشتِ نور

خورشید نقش آفرین و خود ناپدید

بوسه ها فرستادمش با سپاس و سرور

خوب می دانستم که پرسخاوت و بی ریإ

بردمد فردا و فرداهای دگر در فلق

تک تک ذرّه های وجودم شود ندا و نوا

در کارزار آفرینشی دوباره و در شوق شفق

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Bad Zwesten

آخرین روز دی ماه هزار و سیصد و نود و پنج

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نسخه برای چاپ

19012017

Buchempfehlung: Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung. Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung. Von Elias Davidsson

In den letzten Jahrzehnten wurden in Deutschland sozialökonomische und friedenspolitische Errungenschaften, die Schlussfolgerungen und Lehren aus den zwei verheerenden Weltkriegen im 20. Jahrhundert darstellen, Schritt für Schritt beseitigt. Ein bemerkenswerter Aspekt dieses Vorganges ist die Haltung jener Menschen, die sich als fortschrittlich und Teil der Friedensbewegung erachten: stillschweigend, Beifall spendend oder aber federführend beteiligten und beteiligen sie sich an diesem beschämenden Verfall (unter anderem im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Jugoslawien, der Agenda 2010 sowie bezüglich der Änderungen des Grundgesetzes und des Strafrechts).

Eine besondere Rolle bei dieser Entwicklung spielt der „Krieg gegen den Terror“ mit weit über 1 Million Opfern (1,2). Die sozialökonomischen Hintergründe dieses andauernden Krieges sind ausführlich erörtert worden (3). Die terroristischen Ereignisse am 11.9.2001 in den Vereinigten Staaten und weitere Anschläge weltweit wurden zur Begründung, Rechtfertigung und Fortführung dieses Verbrechens benutzt. Obwohl eine Reihe fundierter Untersuchungen auf die Fragwürdigkeit der offiziellen Darstellungen dieser Terroranschläge und auf die lange Geschichte des Staatsterrorismus hinweisen (4), wird die staatliche Beschreibung dieser Ereignisse weiterhin von zahlreichen scharfsinnigen Menschen unkritisch angenommen und weitergegeben.

In seinem Anfang 2017 erschienenen Buch „Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung. Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung“ veranschaulicht Elias Davidsson „durch Fallstudien die strategischen Ziele und die Kampfmittel des gegenwärtigen Terrors sowie seine Leugnung“ (5). Er betrachtet sein Buch als eine „Aufklärungsschrift zur Bewahrung des Rechtsstaates, des Friedens und für eine gerechtere Gesellschaftsordnung“ (5).

weiterlesen: davidsson-2017

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Elias Davidsson

Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung

Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung

Zambon Verlag, Frankfurt am Main

Erste Auflage Januar 2017

ISBN 978-3-88975-252-9

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So verschleiern Menschen ihre Angst vor der Wahrheit über 9/11

Von Elias Davidsson. Mai 2017

Davidsson 052017

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Jaleh Esfahani, Dichterin der Zuversicht und Hoffnung

Jaleh Esfahani

Dichterin der Zuversicht und Hoffnung

 

Am 29.12.2011 wurde in Zusammenarbeit mit Herrn Andreas Schmidt im Rahmen der Schriftenreihe „Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus dem Iran“ bei der FriedensTreiberAgentur (FTA) ein Text über die iranische Dichterin Jaleh Esfahani veröffentlicht. Bei der vorliegenden Schrift handelt es sich um eine verkürzte Version.

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Die iranische Dichterin Etel Soltani, die ab ihrem 13. Lebensjahr unter dem Pseudonym Jaleh Gedichte verfasste und auf dem ersten Kongress der iranischen Schriftsteller im Jahre 1946 in Teheran als Jaleh Esfahani vorgestellt wurde (1), gehörte zu den Menschen, die trotz vielfältiger Schicksalsschläge und der augenscheinlichen Macht der Gegner einer gerechten Welt trotzend aus gesellschaftlicher Verantwortung den Sinn für Ästhetik und Zuversicht schärften. Zur Anfertigung des vorliegenden Textes dienten unter anderem ihre Autobiographie „Schatten der Jahre“, die 1999 in London fertig gestellt und im Jahr 2000 in Deutschland veröffentlicht wurde, sowie ihre Gedichtsammlung „Abbildung der Welt“ aus dem Jahre 1981 (2,3).

weiterlesen: jaleh-esfahani-dichterin-der-hoffnung

Gemeinsam

Gemeinsam

(5.1.2017)

Vergangene Jahrhunderte

fremde Länder

weit entfernte Erdteile

betrachte ich offenherzig

wissbegierig, zärtlich

und weine wiederholt

vor Schmerzen, Einschränkungen

Ungerechtigkeiten und Entbehrungen

die mich nicht unmittelbar betreffen

jedoch gemeinsames Leid bedeuten

 

Die Tränen reinigen

durch und durch

meinen Blick

 

So wird Liebe

als Triebkraft meines Lebens

bereichernd, wegweisend, ermutigend

zum Widerstand und Kampf aufrufend

stets neu erlebt

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Druckversion: gemeinsam

Das neue Jahr

Das neue Jahr

(31.12.2016)

Blauer Himmel

Hier und da weiße Wolkenstreifen

Bäume mit Raureif beschenkt

glitzernd im liebkosenden Sonnenschein

In einem Wipfel zwei Vögel

mit roter Brust

Sträucher mit Hagebutten

und bunten Beeren

 

Aus dem alten Jahr

rufe ich Momente auf

begeisternde, beschämende,

bewegende, beflügelnde Bilder

 

Und dann singe ich

voller Inbrunst

meine Überzeugung beteuernd

Für den Leben spendenden Fluss

und die Mutter Erde

werde ich nichts dichten

außer Liebe und Freude

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Druckversion: das-neue-jahr