Buchempfehlung: Patriarchat und Kapital. Frauen in der internationalen Arbeitsteilung; von Prof. em. Maria Mies

Nachts streuten wir in der Kälte unsere Herzen,
und der Frühling gedieh am nächsten Tag. [1]


Es gibt Menschen, deren Denk- und Lebensweise die Grundlagen der kapitalistischen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse gefährdet. Viele lassen sich kaufen, zähmen und als Komplizen in das nationale und internationale System der Unterdrückung und Ausbeutung eingliedern. Einige kämpfen ein Leben lang für grundlegende Veränderungen im Sinne der Ehrfurcht vor den Lebewesen und der Natur. Zu den letzteren gehört Prof. em. Maria Mies [2].

Eine verständlich geschriebene, zum Nachdenken und Handeln einladende Zusammenfassung ihrer aus Praxis sowie aus Lehre und Forschung gewonnenen Erkenntnisse liefert ihre Schrift „Patriarchat und Kapital. Frauen in der internationalen Arbeitsteilung“ [3]. Ihre nationalen sowie internationalen Tätigkeiten und Verbindungen verhalfen ihr, einen breiten Blickwinkel bei der Erarbeitung der Hintergründe der ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Probleme unserer Zeit zu erlangen und nach gründlichen Lösungen zu suchen [4].

Das Buch wurde vor dem Zerfall der Warschauer Vertragsorganisation, vor den NATO-Kriegen gegen Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen, vor der weltweiten Ausdehnung der das Leben verachtenden neoliberalen Globalisierung sowie vor dem Schwindel erregenden Anwachsen des militaristischen Denkens und Handelns in Deutschland geschrieben. Es liefert eine gute Grundlage, diese Entwicklungen zu durchleuchten und zu bekämpfen.

Weiterlesen:
https://amirmortasawi.files.wordpress.com/2015/06/patriarchat-und-kapital1.pdf

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Maria Mies: Patriarchat und Kapital. Frauen in der internationalen Arbeitsteilung
aus dem Englischen übersetzt von Stefan Schmidlin
fünfte Auflage; 1996; Rotpunktverlag Zürich

Eine weitere Auflage ist für 2015 vorgesehen.

Titel der englischen Ausgabe:
Patriarchy and accumulation on a world scale: women in the international division of labour.
1986; Zed Books London; neue Auflage 2014

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