جنگلِ برف

برای میترا و یارانش


سپید جامه

پُر جلال
جُنگِ جوشش و جوانه را
جانانه در جهانِ جاودانه
جا به جا
.جار می زند

جوینده جنبشی است در زمان
.جاری و جوان بمان

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Rotenburg an der Fulda
یازدهم بهمن ماه هزار و سیصد و نود و سه

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جنگلِ برف

Aus der Geschichte lernen

Trotz der ernüchternden Lehren bei der Aufarbeitung der Ereignisse vom 11.9.2001 und deren weltweiten katastrophalen Folgen werden nach den Anschlägen von Paris Schuldzuweisungen ausgesprochen, ohne die Ergebnisse fundierter kriminalistischer Ermittlung abzuwarten. Unter anderem werden folgende grundlegende Fragen nicht gestellt. Warum?

  • • Wie wurden die mutmaßlichen Täter identifiziert?
  • • Wer identifizierte die mutmaßlichen Täter?
  • • Wie wurden ihre Leichen identifiziert?
  • • Wer identifizierte ihre Leichen?
  • • Wann sind sie gestorben?
  • • Wie sind sie gestorben?
  • • Wie glaubhaft sind jene, die über ihre Erschießung aussagen?
  • • Wer hat den mutmaßlichen Tätern Waffen geliefert? Wann? Wo? Für welches Geld?
  • • Wer hat sie trainiert? Wo? Wann?
  • • Welche Kontakte hatten die Geheimdienste zu den mutmaßlichen Tätern, die ihnen schon Jahre lang bekannt waren?
  • • Wie kamen die Opfer des Anschlages am 7.1.2015 ums Leben?
  • • Wie kamen die Geisel am 9.1.2015 ums Leben?
  • • Welcher Zusammenhang besteht zwischen diesen Anschlägen und dem Tod des stellvertretenden Direktors der Kriminalpolizei in Limoges, Helric Fredou?
  • • Haben die mutmaßlichen Täter einen Polizisten erschossen?

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Buchempfehlung: Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt; von Maria Mies; mit einem Beitrag von Claudia von Werlhof

„Es gibt Zeiten, in denen Dinge von ungeheuren Dimensionen geschehen, dass man oder frau kaum noch die Wahl hat, womit er oder sie sich beschäftigt. Man muss sich damit beschäftigen. Aber diese Beschäftigung selbst kann nicht beliebig sein. Sie muss der Dimension der bestehenden Probleme entsprechen, ihr adäquat sein, zumindest versuchen, es zu sein. Die bisherige alte Art, mit den Dingen umzugehen, reicht nicht mehr aus. Das wäre so, als würden die Menschen an einem Strand grundsätzlich nur in Richtung Land schauen. Das ist so lange kein Problem, bis sich hinter ihnen nicht hochhaushohe Tsunami-Wogen aufzutürmen beginnen. So ist es mit uns heute. Wir müssen uns endlich umdrehen, um zunächst einmal zu sehen, zu erkennen, d.h. auch anzuerkennen, was auf uns zukommt. Als zweites wäre zu untersuchen, warum das der Fall ist. Drittens wäre zu überlegen, was noch getan werden kann. Das Vierte ist, es auch zu tun.““, schrieb einst Prof. em. Claudia von Werlhof [1].

Weder diese Aussage noch das vor ca. 10 Jahren erschienene Buch von Prof. em. Maria Mies „Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt“ [2] haben an Aktualität verloren.

Im Vorwort dieses Buches stellt die Autorin die Frage: „Kriegsbücher haben wieder Konjunktur. Hat es dann noch Sinn, ein weiteres Buch über die Neuen Kriege zu schreiben? Welche Fragen wurden bisher noch nicht diskutiert?
Für mich war der Grund, dieses Buch zu schreiben die Feststellung, dass die tieferen Ursachen für diese Kriege und die Frage der kausalen Zusammenhänge zwischen der neoliberalen, globalen Wirtschaftspolitik und der neuen Kriegspolitik zu wenig erörtert wurden. Die Zentralthese des Buches ist es daher, dass neoliberale Globalisierung zum Krieg führt, und umgekehrt, dass Kriege diese Globalisierung weiter befördern sollen.“

weiterlesen: Krieg ohne Grenzen

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Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt
von Maria Mies
mit einem Beitrag von Claudia von Werlhof
zweite, unveränderte Auflage; 2005; Köln; PapyRossa Verlag
ISBN: 3-89438-286-4